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Stadtbild: Die Kunst im öffentlichen Raum

Mit unverlangt überreichten Aufmerksamkeiten ist das so eine Sache: Selbst wenn sie das Gefallen des überraschten Gegenübers nicht finden, halten sich die meisten Menschen an das Diktum vom Maul des geschenkten Gauls, lächeln freundlich und nehmen dankend in Empfang. So weit, so gut, so wohlerzogen. Wenn die Bescherung aber ein unübersehbar auf öffentlichem Platz angebrachtes Kunstwerk ist, das sich dem als „Stadtnutzer“ arglos daran vorbeischlendernden Passanten quasi aufdrängt, ist es mit der höflichen Zurückhaltung oft nicht mehr weit her.

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